Gustav-Dreyer-Schule

22. Grundschule, Berlin-Hermsdorf

Besuch im Museumsdorf Düppel

Am 14.3.2017 fuhr die Klasse 4a ins Museumsdorf Düppel. Wir fuhren mit der S-Bahn bis nach Zehlendorf und von dort mit dem 115er Bus nach Düppel.

Dort wurde uns etwas über das Mittelalter erzählt. Wir gruben sogar in einem Sandkasten Fundstücke aus. Als wir im Museumsdorf ankamen, wurde unsere Klasse in 2 Gruppen aufgeteilt. So gab es 11 Kinder in der ersten Gruppe und 11 Kinder in der zweiten Gruppe Die eine Gruppe ging ins Dorf, und die andere Gruppe ging zum Ausgraben von Fundstücken. 

Im Dorf wurden uns alte Häuser gezeigt und erzählt, dass Wissenschaftler in der Erde Spuren gefunden haben. Sie vermuteten, dass das Dorf früher so aussah, wie sie es jetzt nachgebaut haben.
Wir  mahlten mit einem Mahlstein Korn zu Mehl. Wir guckten uns einen Backofen an, und wir probierten eine Holztür aufzumachen. Das ging so: Unten an dem Riegel der Tür war ein Holzknopf versteckt, der diente z. B. dazu, dass niemand so schnell einbrechen konnte. Die 11 Kinder gingen mit Harry, unserem Führer, in ein altes Haus um Feuer zu machen. Es gab sogar ein Bett, das war eine Holzbank, die war sehr ungemütlich. Harry probierte das Feuer mit einem Feuerstein, Stroh, Pech und Eisen an zu zünden,  das ging leider nicht,  deshalb musste er es mit dem Streichholz anzünden.

Als die Zeit um war,  wechselten beide Gruppen. Nun war die erste Gruppe beim Ausgraben. Die andere Gruppe hatte schon die eine Hälfte des Sandkastens bearbeitet. Wir gruben auf der anderen Seite. Jeder hatte seine Ecke, wo er grub. Wir hatten bestimmte Werkzeuge zum Graben. Jeder,  der ein Fundstück gefunden hatte, musste einen Zettel zur Hand nehmen und schreiben,  wo  er es gefunden hat, welche Nummer es ist und was es ist. Mit den Nummern meint man, wie viele Fundstücke schon gefunden worden sind. Als wir fertig waren,  guckten wir uns die Fundstücke genauer an und sprachen noch ein wenig darüber. Danach kam auch die andere Gruppe zum Sandkasten.

Dann gingen wir in ein Holzhaus und machten eine Essenspause. Nach dem Essen guckten wir uns noch die Tiere an. Zuerst gingen wir zu den Schafen, die ließen sich aber nicht streicheln, weil sie Angst hatten. Wir gingen an den beiden Ochsen vorbei, die hießen Max und Moritz. Danach liefen wir zu den Schweinen, die aber geschlafen haben. Frau Drews probierte sogar mit Äpfeln die Schweine aufzuwecken. Aber es war zwecklos.

Danach verabschiedeten wir uns von unseren Führern und fuhren mit der S-Bahn zurück zur Schule. Der Ausflug war schön, weil unsere Klasse sehr viel über das Mittelalter gelernt hat.

Ella und Janja


zurück